MITTWOCH

MATATU - THEY MOVE

Das neue Album der Wiener-Weltmukke-Band "Matatu" ist da. Mach einfach deinen Kopf leer und lass die Musik rein. Eine gute Band hat es verdient, ihre Arbeit in den Händen zu halten. Und das ist uns wichtig. Deshalb haben wir die Musik auf Vinyl's gepresst und in Sleeves gepackt. Dann ist das Artwork auch schön groß zu sehen. Das Auge isst nämlich mit – ganz besonders bei großartiger Musik.

Idee und Gestaltung
Thorsten Mozer, Daniel Kovacs, Christoph Schütz

EL TATUAJE

Wenn dich jemand fragt, ob du ihm ein Tattoo malen kannst, sagst du auf jeden Fall: Ja! "Irgend sowas mit diesem mexikanischen Tod. Bitte. Das gefällt mir irgendwie."

Ja, mir auch. Aber das mit dem Goldzahn, das war meine Idee.

WAS HIER STEHT, IST WAHR

Wer macht denn so etwas? Wer kommt auf die Idee, fehlerhafte oder manipulierte Informationen und Inhalte absichtlich zu verbreiten?

Das Zwischennutzungsprojekt Creau Wien war Tatort der Darbietung „Herbert Schilling – Performance“ für die Herbert Schilling im September 2016 engagiert wurde. Jeden Tag stellte sich Schilling, eingerollt in einen Teppich, für vier Stunden in die ausrangierten Pferdestallungen im Wiener Prater. Herbert Schilling war zum Zeitpunkt der Ausstellung 53 Jahre alt und langzeitarbeitslos – er meldete sich freiwillig auf eine Zeitungsanzeige, die Statisten für eine Kunstperformance suchte. Die Auswahl fiel leicht. Und so begann am 16. September 2016 seine legendäre, siebentägige Performance. Jedenfalls behaupte ich das. In Wahrheit ist das eine dieser Falschmeldungen. Als Künstler stelle ich die Wahrnehmung der Besucher auf die Probe, indem ich die Werkzeuge heutiger Kommunikation nutze. Wieder einmal bestätigt sich: Viel zu häufig nehmen wir Behauptungen als wahre Informationen hin, ohne sie zu hinterfragen. Was passiert, wenn die Gesellschaft selbst offensichtliche Falschmeldungen nicht mehr als solche erkennt und die Wahrheit so zwischen „alternativen“ und echten Tatsachen verloren geht? Manipulative Botschaften werden als Informationen getarnt, um Betrachter zu täuschen, ihre Aufmerksamkeit zu erregen und Emotionen hervorzurufen. Diese Methoden werden oft genutzt, um die Öffentlichkeit für bestimmte kommerzielle Ziele zu manipulieren. Es ist sehr einfach, Scheinwahrheiten zu verbreiten oder solche, die vielleicht nicht komplett falsch, aber verdreht und aus dem Zusammenhang gerissen sind. Und dann gibt es noch diejenigen Lügen, die so offensichtlich sind, dass man sie nicht mehr als Lüge zu erkennen wagt.

TAUBENSOHN

Jede Gang braucht eine Gang-Jacke. Alle sind Glücklich, wenn sie einen Siebdruck auf ihre Jeans-Jacke bekommen. Wer mitspielen will, kann mir ja mal eine Email schreiben.

Den Siebdruck hat der Marko gemacht

LOGO COLLECTION

Grobian Wien
Steiermark am Sattel (Concept)
Open Minds
BTA - Messe Reed (Concept)
Salon Identum (Concept)

IDENTUM PATCHES

Wenn man etwas geleistet hat, sollte man das feiern. Bei Identum macht man das mit Aufnähern. Ausgewählte Projekte und Kampagnen werden zum krönenden Abschluss auch noch mit einem Patch gebührend gefeiert. So wie eine Apollo-Mission. Nur halt im Büro.

DAS ANALOGE OPEN SOURCE-LOGO

Open Source bezeichnet Software, deren Quelltext von jedem verändert werden kann. Das muss auch mit einem Logo gehen. Geht auch! Jeder hat die Möglichkeit, den Leerraum zwischen den Klammern individuell zu füllen. Jeder kann diesen Raum mit seinen eigenen Ideen weiter entwickeln.

Filou - Feste Farben

Wenn man ein Album produziert, dann muss alles passen. Für die Wiener Indie-Rock Band Filou hat alles gepasst. Und das sieht man auch.

mit Christoph Schütz

© Produktfotos by Bernadette Baumann

SCHIELE PORTRAITS

Schielen gehört zu den Expressionisten. Als Expressionismus bezeichnet man die künstlerische Bewegung, die im frühen 20.Jhdt. vor allem in Deutschland auftrat. Der Expressionismus war nie bloß ein reiner Kunststil, sondern das neue Lebensgefühl einer aufbegehrenden Jugend. Man lehnte grundsätzlich die Akademie ab. Und plötzlich schauen einen alle an.

KNÖDEL-KUNST

Manchmal entdeckt man erst, wenn man sich länger mit einem Objekt beschäftigt, dass sehr viel Schönes darin steckt. Wenn man dann noch die Möglichkeit bekommt das Kleine zu vergrößern, merkt man vielleicht, dass man sich mit manchen Dingen auch etwas länger beschäftigen kann. Und dann fängt man plötzlich an sich Fragen zu stellen. Wann sind wir zur Wegwerfgesellschaft verkommen? Habe ich noch eine saubere Hose im Schrank? Warum lasse ich mich immer so leicht ablenken? Ist noch genug Milch im Kühlschrank?

All diese Fragen kann die Kunst vielleicht nicht zur Gänze beantworten, aber eine Diskussion darüber anstoßen, das kann sie. Und darüber sollten wir uns vielleicht auch mal Gedanken machen.